Das kulturelle Herz

Letzte große Station der Reise ist ab heute Kyōto, das rund tausend Jahre Sitz des Kaisers war, bevor Mitte des 19. Jahrhunderts dann Tokio Hauptstadt wurde. Aber während der vielen Jahre in Kyōto hatte der jeweilige Kaiser auch nicht immer wirklich etwas zu sagen.

Der Zug von Osaka nach Kyōto (das war die Kurzstrecke nach dem Shinkansen aus Hiroshima) hatte heute vier Minuten Verspätung, aber das war bisher die einzige.

Kyōto hat angeblich um die 2.000 Tempel und Schreine. Die ersten habe ich mir heute angeschaut – zusammen mit weiteren 10.000 Schülern, die in dieser Woche wohl gerade alle ihren Jahresausflug machen…

Details der Tempel gibt es dann Zuhause, aber hier ein paar Eindrücke samt der schön angelegten Gärten.

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Und für Kurt: falls das mit dem Rollrasen nichts wird, so ein Zen-Garten macht sich doch auch gut.

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Zwischen den Tempeln gab es allerlei kleine Sträßchen mit Häusern, wie man sie sich in Japan so vorstellt. Alles etwas touristisch, aber in Rothenburg oder Füssen ist das ja auch nicht anders. Die Zahl der nicht-japanischen Touristen steigt hier auch langsam, wobei sie immer noch in der Unterzahl sind.

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