Es blubbert… 

Am 10. Juni 1886 explodierte hier in der Nähe von Rotorua der Mount Terawera und zerstörte alles im Umkreis. Zugleich entstand das Waimangu Vulcanic Valley, das wir heute besuchten. 

Vier große Sehenswürdigkeiten gibt es dort auf dem vier Kilometer langen Weg zu sehen. 

Stopp 1 ist der Bratpfannensee. Er entstand beim Ausbruch eines Kraters und ist die größte Heißwasserquelle der Welt. 200.000 Kubikmeter, ph-Wert von 3,5  und 55 Grad warm. Überall blubbert es am Rand, wo Gase aufsteigen. 

Ganz anders sieht der Inferno-See aus, Stopp Nummer 2. Er füllt sich pulsierende in einem bestimmten Turnus (fünf bis sieben Wochen), bis er schließlich in den Bratpfannensee überläuft mit einer Temperatur von 80 Grad. Der Krater ist der größte Geysir der Welt, auch wenn man vom eigentlichen Geysir nichts sieht, weil er sich 30 Meter tief unten im See befindet. 

Überall gab es kleine blubbernde Flussläufe und Quellen. 

Aus einer Quelle bildeten sich neue Sinterterrassen.

Und am Ende des Marsches kommt man an den Lake Rotomahana. Er liegt da, wo sich bis zum Ausbruch 1886 die berühmten Sinterterrassen befanden und im Hintergrund ist dann der Vulkan zu sehen, der sich heute aber in Nebel hüllte. 


Nachdem die Kritiken für das Polynesian Spa nicht so berühmt waren und wir wahrscheinlich mit Wörishofen und Co. verwöhnt sind, wollten wir noch ein bisschen nach Downtown. Aber trotz 50.000 Einwohnern und doch einigen Touristen war das so spannend wie die Hauptstraße von Bolheim. Und auch das Museum war wegen Bauarbeiten für den Erdbebenschutz geschlossen…