How lovely 

Mit dem allgegenwärtigen Schwefelgeruch machten wir uns heute Morgen auf den Weg zu einem anderen geothermalen Gebiet namens Wai-o-tapu. 

Größte Attraktion ist dort ein Geysir, dem sie allerdings mit Seife etwas nachhelfen, sodass jeden Tag um 10.15 die große Show stattfinden kann. 

Spannender war der Rest des Parks – von blubbernden Schlammlöchern über schwefelgelbe Krater und mehrfarbige Champagner-Pools bis zu bunten Seen. Alles wie auf einem anderen Planeten. 





Von dort ging es dann weiter Richtung Südost nach Hastings und Napier in der Hawke’s Bay. Unterwegs wurde es immer dunkler und kälter und auch die Landschaft veränderte sich. Erst recht gebirgig und dann hier an der Küste eher wieder flach. Die Gegend ist auch bekannt für Obst und vor allem Wein. 
Zeit also für eine Weinprobe im ältesten Weingut Neuseelands, wo seit 1851 Wein produziert wird und das von französischen Missionare gegründet wurde. So langsam verstehen wir auch die Neuseeländer mit ihrem manchmal etwas strengen Akzent. Ein Wort ist dabei besonders wichtig:lovely! 


Letzter Stopp war dann Napier, das 1931 bei einem Erdbeben komplett zerstört wurde, bei dem der Boden um fast drei Meter angehoben wurde. Die Stadt wurde im Art Déco wieder aufgebaut. Sieht nett aus, aber nach fünf ist es ebenso ausgestorben wie alle anderen Städte hier. Die Läden haben zumeist auch nur von neun bis fünf offen.