Ganz schön helle

Erster Stop am Samstag war Kawhia, ein kleines Fischerdorf mit einem langen Sandstein, der für die Maori eine besondere Bedeutung hat. Hier landete der Legende zufolge das Kanu Tainui Waka, eines der Kanus, mit denen die Maori einstmals nach Neuseeland kamen. 

Über viele Kurven fuhren wir weiter zum Ruakuri Nature Trail. Das ganze ist eine von zahlreichen Höhlen durchzogene Karstlandschaft, also wie die schwäbische Alb. Und so sah es von oben auch aus. Auf dem Trail durch den Wald sah man dann, wie der Waitomo River sich seinen Weg durch Kalkstein gebahnt hat mit riesigen unterirdischen Tunneln. 

Die Hauptattraktion gleich nebenan sind dann die Waitomo Glowworm Caves. In den Tropfsteinhöhlen hängen Tausende Pilzmückenlarven von der Decke, die lange klebrige Fäden herunterhängen lassen und mit einem bläulich schimmernden Licht Insekten anlocken. Wie das Phantom der Oper wird man dann auf einem kleinen Boot durch die dunkle Höhle gezogen. Leider durfte man keine Fotos machen…