Auf der Sahneroute

Zwischen 88 und 140 Inseln finden sich je nach Zählweise in der Bay of Islands im Norden Neuseelands. Hier waren schon die ersten europäischen Siedler zu finden und Russell war das Zentrum des Walfangs – und auch als Höllenloch des Pazifiks berüchtigt.

Aber auch Landwirtschaft war auf den Inselchen zu finden und so gab es früher den Cream Trip, also eine Bootsroute, auf der Milch eingesammelt und Post und Lebensmittel verteilt wurden. Heute ist das eher eine Touristenroute… 
Wir waren mit Kapitän Billy unterwegs, der auch gern und viel erzählte zu den einzelnen Punkten. 

Ich hatte eigentlich auch Schwimmen mit Delfinen gebucht, aber die hatten Nachwuchs dabei und dann darf man nicht schwimmen. Aber die ganze Delfingruppe war eine ganze Weile neben dem Boot unterwegs. 

Die Inseln an sich sind sehr unterschiedlich. Von grünen Wiesen bis zu vulkanischen schwarzen Felsen ist alles dabei. 

Highlight ist das Hole in the Rock, ein Durchgang durch einen Felsen direkt am Ende der Bucht. Und da sind wir dann auch mit dem Schiff durch, was echte Millimeterarbeit war. 

Außen herum waren Strömungen und die Gezeiten heftig am Werk und ganze Fischschwärme unterwegs. 

Fische gab es dann auch beim Schnorcheln zu sehen, aber die paar Red Snapper in ziemlich trüben Wasser waren nicht spektakulär. Alles in allem aber eine schöne Tour, vor allem, weil das Wetter entgegen der Vorhersage doch durchgehalten hat.