Ein bisschen Geschichte 

Leider ist das Wetter seit gestern nicht so berauschend, sprich es regnet eigentlich nonstop. 

Na gut, dann also ein bisschen Kulturprogramm. Neuseeland wurde erst vor rund tausend Jahren von den Polynesiern besiedelt, die Europäer kamen dann um 1800. Viel Geschichte gibt es also nicht, das bisschen wird aber sorgfältig gepflegt und mit vollem Engagement präsentiert. 

Dazu gehören das älteste Gebäude auf neuseeländischem Boden und das erste Steinhaus gleich daneben. Das alles findet sich in Kerikeri und war damals eine Missionsstation. 



Zwischen den Maori und den Engländern gab es von Kooperation bis zu kriegerischen Auseinandersetzungen alles und die „Nation“  entstand dann 1840 mit dem Vertrag von Waitangi, der quasi die Verfassungsgrundlage bildet. Am Unterzeichnungsort gibt es heute ein Museum und einige historische Bauten. 



Die Maori haben dort ein großes Kriegskanu, das einmal im Jahr am Waitangi Day ins Meer gelassen wird und von über 70 Leuten gepaddelt wird. 


Und natürlich gab es auch ein Kulturprogramm mit Glubschaugen und herausgestreckten Zungen, die zur Abschreckung der Gegner dienen sollten. 


Zum Ausklang an der Bay of Islands sind wir dann noch in Hot Springs. Da blubberte es heiß aus der Erde und man konnte in einer dunklen heißen Brühe baden. Bis zu 43 Grad war es warm. Alles sehr schlicht, aber kostete auch nur knapp drei Euro, also doch noch etwas Preiswertes hier…