Schon im Flugzeug begann diesmal die Einstimmung auf das Ziel. Statt muslimischer Reisegebete wie bei den Qataris gab es diesmal Chinasound mit Klingeling als Boarding Music. Und auch das Essen war (wahlweise) chinesisch.
Am Airport wartete dann schon der Transferagent mit einem Schildchen am Ende der Gangway. Sie hatten meinen Flug nach Shanghai gestrichen und mich auf einen früheren umgebucht. Und den habe ich dann mit hängender Zunge auch noch erreicht. Und das nach vier Stunden Schlaf um ein Uhr morgens MESZ.
Der Airport war gleich mit der Trainstation verbunden. Alles etwas größer als bei uns. Die große Halle ist über den Gleisen und man darf dann nur fünf Minuten vor Abfahrt hinunter aufs Gleis.
Erster Stop nach einer Stunde high-speed Zug war Hangzhou, von Marco Polo als glanzvollste Stadt der Welt bezeichnet. Von der alten Stadt ist in der neuen mit sechs Millionen Menschen nicht mehr viel übrig.
Aber der Standort mit dem Westsee bleibt und das ist die Hauptattraktion. Heute waren wir mit dem Boot auf dem See unterwegs.
Auf einer künstlichen Insel gab es einen sehr schönen Garten und wieder zurück an Land die Leifung Pagode, von der man einen schönen Blick auf den See und die Berge dahinter hatte. Leider regnete es den ganzen Tag.
Jetzt haben wir aber Hunger. Mehr demnächst…