Jeder ein Einzelstück

Eines der Highlights in China ist sicherlich die Terracotta-Armee bei Xi’an. Der erste Kaiser Qin Shuahangdi ließ sich hier von 100.000 Arbeitern um 250 vor Christus eine riesige Grabanlange schaffen auf einer Fläche von rund 2 mal 2 Kilometern. Das eigentliche Mausoleum ist nicht zu besuchen, aber östlich davon wurden 1974 die berühmten Figuren gefunden.

Der Bauer, der damals der Finder war, ist heute der Grußonkel und Buchautor. Habe ihm auch die Hand geschüttelt, wenn es denn der echte war…

In drei Gruben gibt es Figuren zu sehen. Jede der rund 8000 ist anders von den Gesichtszügen und der Gestaltung, auch wenn sie aus den gleichen Grundformen entstanden. Die Beine sind massiv, der Rest ist hohl. Alle waren bemalt, aber die Farbe ist nach dem Kontakt mit der Luft verschwunden, weshalb sie auch nicht mehr weiter graben. Und natürlich musste man alle Figuren wie ein Puzzle erst mal zusammensetzen.