Auf dem Weg von Xi’an nach Beijing legten wir einen kleinen Stopp in Zhaohuis Heimatstadt Luoyang ein. Auch das war mal Hauptstadt, zuletzt im zehnten Jahrhundert. Danach versank sie in der Bedeutungslosigkeit, hat aber inzwischen wieder zwei Millionen Einwohner, also eine Kleinstadt für chinesische Verhältnisse.
Überall sieht man große Wohnblocks wie in Marzahn. Alles sauber und gepflegt, aber irgendwie auch ausgestorben, was man vor allem abends sieht, wenn nirgends Licht brennt.
Historisch gibt es zum einen Reste der Stadtmauer und dann die wiederaufgebaute Thronhalle der Kaiserin Wu samt des dazugehörigen Tempels.
Etwas außerhalb liegen dann die Longmen Grotten, die um 600 entstanden. Unzählige Buddhas und Bodhisattvas sind in den Stein gehauen – von fünf Zentimetern bis zu 17 Metern hoch.