Die Finnen gaben kräftig Gas, sodass ich schon kurz nach acht in Seoul war und mit dem praktischen Airportbus auch zügig in der Stadt.
Nach einem kleinen Nickerchen ging ich auf die erste Erkundungstour. Alles eine bunte Mischung. Viele mehr oder weniger moderne Skyscraper und dazwischen wieder kleine Hütten. Und bunte Märkte, wo ich mir erst mal eine Nudelsuppe mit Dumplings gönnte.
Direkt neben dem historischen Osttor dann das Spaceship, das Dongdaemun Design Center von Zaha Hadid.
Das reichte dann auch für den ersten Tag und mit einem Cass Bier und einer Melatonin schlief ich dann zehn Stunden wie ein Bär.
Ostersonntag war dann die historische Tour angesagt. Das Hotel liegt wirklich sehr gut und ich konnte alles zu Fuß machen – es wurden am Ende des Tages dann aber doch 14 Kilometer Strecke.
Start war ein alter Schrein, in dem Erinnerungstafeln an 27 Könige aufbewahrt wurden und der nur auf einer geführten Tour besichtigt werden konnte, die aber zum Glück gerade startete, als ich ankam.
Noch war es etwas dunstig, aber im Laufe des Tages kam immer mehr die Sonne raus. Weiter ging die Tour dann zu drei Königspalåsten, die alle ein bisschen an die verbotene Stadt in Peking erinnerten. Große Thronhallen, aber auch Verwaltungsräume und Wohnzimmer für die königliche Familie. Vieles wurde während den japanischen Besatzungen zerstört, aber wieder aufgebaut. Entweder vor 400 Jahren oder erst im 20. Jahrhundert.
Viele Koreaner (und auch chinesische Touristen) waren in alten Kostümen unterwegs und lichteten sich in allen möglichen Posen ab. Aber das Smartphone war nirgends weit…
Der Tag endete mit diversen Leckereien von den Straßenstånden in Myeongdong.