Mit meinem kleinen Flitzer ging es gestern auf Jeju Tour. Das Wetter sah morgens ziemlich diesig und wolkig aus, aber je höher man im Nationalpark kam, desto sonniger wurde es.
Also kletterte ich brav und schwitzend auf 1179 Höhenmeter. Und die Anstrengung hatte sich gelohnt, auch wenn man unterwegs nie wusste, wie weit es noch ist. Schilder sind hier etwas knapp, insbesondere in Englisch. Man sieht auch nur sehr wenige westliche Touristen.
Auf der südlichen Seite ging es dann wieder hinunter und die Südküste mit den Ferienorten dort ist auch schöner und gepflegter.
Stop 2 war ein hübsch gelegener Wasserfall, dessen Wasser dann einen knappen Kilometer später ins Meer mündete.
Danach verließ mich die Sonne dann auch und ich machte auf dem Rückweg noch einen Stop im Folk Village Seongeup. Das Dorf war mal ein wichtiger Verwaltungssitz, aber das ist schon ein Weilchen her und heute ist es eher etwas trostlos. Und sieht mit den Dächern ein bisschen wie Schlumpfhausen aus. Und natürlich wachen die für die Insel typischen Steingroßväter über alles.
Nachdem es dann anfing zu regnen, beschloss ich, in die Sauna zu gehen. Jimjilbang heißt das hier. Vier Stockwerke. Eines für die Damen, eines für die Herren, jeweils mit Dampfbådern und heißen und kalten Wasserbecken) und eines gemischt mit weiteren, nicht ganz so warmen Saunen. Dafür bekommt man dann auch eine Art Schlafanzug, auch Handtücher gibt es. Man muss also nichts mitnehmen. Ist jetzt nicht das Jordanbad oder Wörishofen, aber für 8 € war es auf jeden Fall ein Erlebnis und entspannend.