Samstag stand die Tour nach Gyeongju an, der alten Hauptstadt des Silla-Reiches von vor über 1000 Jahren. Der Ort gilt als Museum ohne Wände und alles liegt etwas verstreut. Deshalb wollte ich das auch auf einer geführten Tour machen, die sich dann allerdings etwas zog mit den vielen Etappen.
Erster Stop war ein altes Dorf, das angeblich noch so aussieht wie anno dazumal. Idyllisch an den Hängen gelegen, gab es sowohl Gutshöfe als auch Gebäude des einfachen Volkes.
Nach einer Lunchpause ging es weiter zu einer Grotte samt Buddhastatue aus dem Jahr 775. Leider hinter Glas und mit Fotoverbot.
Beim nächsten Stop in Bulguksa war das kein Problem. Dieser Tempel ist eines der besten Beispiele buddhistischer Architektur aus der Silla Zeit und beherbergt einige der Nationalschätze Südkorea. Dazu zählen auch zwei Pagoden, was schon deshalb außergewöhnlich ist, weil es sonst nur eine pro Tempel gibt.
Final stop war dann die Teichanlage Wolji, die früher Teil einer Palastanlage war. Passend zur Abendstimmung waren wir dort. Zusammen mit gefühlt tausenden anderen, darunter viele Chinesen.
Nach genau 12 Stunden war ich dann wieder zurück im Hotel. Uff.