Aus dem Kampfgebiet

Am 18. Oktober starteten die großen Proteste gegen soziales Ungleichgewicht und die Regierung. Und die Spuren sind überall zu sehen.

Fast alle Häuser sind mit Graffiti versehen und viele Geschäfte sind geschlossen oder haben mit Wellblech verkleidete Schaufenster.

Noch wilder sieht es an der Plaza Italia aus, dem Zentrum der Kämpfe. Dort fehlt die Hälfte der Pflastersteine, die als Geschosse verwendet wurden. In dieser Gegend ist alles zu, inklusive großen Hotels.

Und abends hört man dann immer wieder Demonstrationen und das Klopfen aufs Geschirr. Und auch Feuer auf den Straßen und Polizei in Autos mit Gittern vor dem Scheiben.

Mal abwarten, wie es weitergeht…