Ja, ich hänge mit den Berichten etwas hinterher, aber es gibt sooo viel zu tun.
Am Freitag ging es von Santiago nach Buenos Aires. Eigentlich um 12.45. Aber dann kam eine Mail von Air Canada, dass der Flug vier Stunden verspätet wäre. Sonst keine Infos und weder per Telefon noch per Twitter war mehr zu erfahren. Also bin ich pünktlich zum Airport und sollte erst mit einem Food Coupon abgespeist werden. Nachdem ich der Dame dann die kanadischen Passenger Rights von ihrer eigenen Website vorgelesen hatte, ging es dann plötzlich doch, mich auf KLM umzubuchen und ich war pünktlich in BA.
Nach der Aufregung war ich dann nur noch gemütlich essen. Natürlich gab es ein schönes 300 Gramm Steak. Seeehr lecker und butterweich und saftig.
Am nächsten Tag ging es dann auf Entdeckungstour zu Fuß. Am Ende des Tages waren es dann 13 Kilometer.
Buenos Aires wird auch das Paris Südamerikas genannt und da ist schon etwas dran, wenn man die Häuser sieht. Und man sieht auch, dass Argentinien mal als das reichste Land der Welt galt. Trotz der vielen Krisen seitdem ist schon noch einiges von diesem Glanz geblieben und die Stadt hat zum Beispiel unzählige Museen und mehr Theater als New York.
Start war aber der Friedhof in Recoleta, auf dem auch Evita Peron begraben liegt. Wobei begraben nicht ganz stimmt, denn die Särge stehen über der Erde in unzähligen Mausoleen.
Weiter ging es über das Teatro Colón zur Plaza Mayor mit der Casa Rosada, dem Amtssitz des Präsidenten.
Direkt dahinter wurde der alte Hafen regeneriert und hinter vielen Restaurants gibt es Hochhäuser mit Büros und Wohnungen.
Und dann war es auch schon Zeit, zum Schiff zu fahren, um einzuchecken. Schiffsreport folgt dann an einem der Seetage 🙂