Auf der anderen Seite des Rio de la Plata

Von Buenos Aires ging es dann über Nacht nach Uruguay. Montevideo, die Hauptstadt, war der erste Stop. Der Hafen war direkt an der Innenstadt und die freundlichen Leute von der Tourist Info drückten allen eine kleine Karte mit einer Walking Tour in die Hand und es konnte losgehen.Die Stadt ist eine etwas seltsame Mischung. Zum einen gibt es nette alte Gebäude dazwischen aber auch hässliche Schuppen, fast wie früher im Ostblock. Alles war relativ übersichtlich und eher gemütlich also nicht wirklich eine Megametropole.Interessant waren unter anderem das neoklassische Teatro Solis, die Nationalbank in italienisch neoklassizistischem Stil.Besonders deutlich wurden die ganzen Unterschiede in den Baustilen an der Plaza Independencia.Etwas moderner ging es dann am Torre Antel zu, dem höchsten Gebäude des Landes. Leider gab es entgegen aller Reiseführerinfos nur eine Tour nach oben und zu der war ich leider zu spät.Also marschierte ich zurück und machte noch einen Stopp in der Fußgängerzone und in der alten Markthalle, in der überall leckere, aber völlig überbezahlte Steaks brutzelten.