Archiv der Kategorie: Neuseeland 2017

Auf James Cooks Spuren 

Fast 250 Jahre ist es her, als James Cook mit seiner Endeavor in Neuseeland landete. An diesem Tag gab es eine besondere Konstellation des Merkurs und deshalb heißt die Bucht auch Mercury Bay. 

Das Wasser war doch etwas frisch, aber ein paar Meter gingen dann doch. 

Die Bucht war der dritte Stopp heute. 

Zunächst ging es über die Route 309 einmal durch die Halbinsel. Eine wilde Strecke und meist nur Schotterpiste. Unterwegs gab es viel Wald, aber auch die Waiau Falls. 

Zweites Highlight war die Cathedral Cove. Rauf und runter ging es zu diesem ausgehöhlten Felsen, der links und rechts von zwei Stränden flankiert wird. 
War gut voll und die Nachbarn waren aus Ulm. Small world… 

Die Pizza zum Dinner war also bereits abtrainiert. Und man muss erst mal was finden zum Dinner. Es gibt hier zwar einige Ferienhäuser, aber insgesamt ist es sehr ländlich und die Infrastruktur ist ausbaufähig 🙂 Im Umkreis von 15 Kilometern gibt es vielleicht fünf, sechs Restaurants. Die Dörfchen sind optisch so eine Mischung zwischen englischem Seebad und wildem Westen. Also alles bekannte Elemente in einer neuen Mischung. 

Das gilt übrigens auch für die Landschaft. Manchmal kommen einem die Hügel bekannt vor, dann gibt es wieder ganz seltsame Formationen und dazu die ganz speziellen Pflanzen von Farnen bis Bäumen. 

Am anderen Ende der Welt 

Nach drei Tagen haben wir es geschafft und sind heute morgen in Auckland gelandet. Die elf Stunden von Hong Kong waren auszuhalten, aber der Service bei den Qataris war deutlich besser. Aber immerhin war es ein A350, mein Lieblingsflugzeug. 

Ganz wichtig bei der Einreise: der Bio Security Check. Also kein Obst und Gemüse und nicht mal Erde an den Schuhen oder am Zelt. Aber nachdem wir dem Beamten erzählt hatten, dass Christian die Heringe in Spülmaschine geputzt hatte, mussten wir es nicht mal mehr auspacken 🙂

Auch das Auto klappte wunderbar. Toyota Fortuner. Carolin weiß Bescheid 🙂

Zum Relaxen sind wir jetzt erst mal auf die Halbinsel Coromandel gefahren, wo wir eine nette Wohnung am Golfplatz haben. 

Und der Strand ist auch nicht weit. 

Zu mehr als einem kleinen Spaziergang hat es aber nicht mehr gereicht, weil wir doch etwas erschöpft sind und zwölf Stunden Zeitverschiebung sind auch nicht ganz ohne. 

In diesem Sinne. Good night from Matarangi 

25 Stunden China 

Ein bisschen was hat sich dann doch schon verändert in den 20 Jahren, seit ich das letzte Mal in Hongkong war. Die Skyline hat einige neue Wolkenkratzer aufzuweisen, aber es ist wuselig wie damals auch. 
Gestern Abend sind wir ganz klassisch mit der Star Ferry nach Kowloon gefahren und dort gilt immer noch der günstige Preis von 25 Cent pro Strecke. Einmal quer über den Victoria Harbour und man hat einen tollen Blick auf die Skyline auf Hongkong Island. 

Heute morgen ging der Blick dann vom Victoria Peak in die andere Richtung. Nach oben geht’s mit der Peak Tram. Auch so ein Relikt aus alten britischen Zeiten. Die neue Aussichtsplattform ist dann immerhin 400 Meter über dem Meer. 

Leider war es etwas wolkig, aber das hielt die vielen Chinesen – mit dem Selfiestick statt dem Kontrabass – nicht ab. 

Jetzt sitzen wir schon wieder am Airport und ich werde mir jetzt im Noodle House in der Lounge noch eine schöne Suppe holen, bevor es nochmal elf Stunden Richtung Auckland geht. Aber auch gestern wurden wir bei Qatar Airways gut versorgt – und auch Christian hat sich schnell an das Leben in der Business Class gewöhnt 🙂